Bar-Lexkion

Amaretto 28%

Der herbsüße Amaretto ist einer der bekanntesten Liköre Italiens; er wird aus Bittermandeln, Kräutern, Vanille und Gewürzen hergestellt.

Ananassirup

Wie alle Fruchtsirups wird Ananassirup aus Saft, Wasser und Zucker hergestellt. Neben der starken Süße ist ein säuerlicher Nachgeschmackcharakteristisch für die Ananas, die jedem Drink ihre eigene tropische Note verleiht. Ananassirup wird von allen größeren Sirupherstellern angeboten.
Ist kein Ananassirup zur Hand, so kann man sich unter Umständen auch mit Ananassaft behelfen, dessen Geschmack natürlich nicht so intensiv ist wie der des Sirup.

Angostura 45%

Angostura ist ein bitterer Aromastoff, der aus der Rinde des gleichnamigen Baumes gewonnen wird. In den meisten Rezepten findet er nur als Würzmittel und in kleinen Mengen (fast immer in Spritzern bzw. dashes ausgedrückt) Verwendung.
Das Originalrezept, nach dem der Bitter noch heute in Trinidad hergestellt wird, stammt von einem abenteuerlustigen Deutschen aus Heidelberg, Dr. J. Siegert , der Angostura in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf der Suche nach einem Malariamittel kreierte.

Aperol 11%

italienischer Aperitif, der in Padua hergestellt wird. Die orangerote Färbung beruht auf der Mischung aus Rhabarber, Enzian, Bitterorangen, Chinarinde und Kräutern.
Aperol wird auch gerne pur bzw. auf Eis oder auf Soda getrunken.

Apricot Brandy 29%

Dieser Aprikosenlikör wird aus Aprikosensaft, Aprikosenbranntwein, Zucker, Stärkesirup, hochprozentigem Alkohol und Wasser hergestellt.

Aquavit 41%

Aquavit ein ein aus Skandinavien stammender Kornbranntwein mit leichtem Kümmelaroma.

Bailey’s Irish Cream 17%

Dieser bekannte Emulsionslikör wird auf der Basis von Irischem Whiskey hergestellt, dem Schokolade und Sahne beigegeben wird.
Nebem dem Originalprodukt der Firma Bailey’s in Dublin werden zahlreiche ähnliche Nachahmerprodukte angeboten, die qualitativ aber nicht immer an den Bailey’s heranreichen.

Blue Curaçao 30%

Orangenlikör aus mit Weingeist, Weinbrand oder Armagnac behandelten Pomeranzenschalen. Die Färbung ist auf die Behandlung des Destillats mit bestimmten Gewürzen und Kräutern zurückzuführen.

Bourbon Whiskey 40%

Der amerikanische Bourbon Whiskey unterscheidet sich nicht nur in der Schreibweise von seinem europäischen Vorfahren, dem ( Scotch ) Whisky: Während letzterer traditionell aus gemälzter Gerste gebrannt wird, verwendeten die Einwanderer in der Neuen Welt hauptsächlich Roggen und Mais zur Herstellung Ihres „Feuerwassers“.
Die Bezeichnung “ Bourbon “ ist auf den Bourbon County zurückzuführen, eine Landschaft an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Virginia und Kentucky, wo in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zahlreiche heute noch bekannte Destillerien gegründet wurden.
Der Maisanteil beträgt bei Bourbon Whiskeys mindestens 50 %; erst nach zweijähriger Lagerung in innen angekohlten Eichenholzfässern wird das Destillat in Flaschen abgefüllt.
Mehr als 1000 Whiskey-Marken sind zur Zeit auf dem Markt vertreten, von denen die bekannteste aus Lynchburg in Tennessee sein dürfte.

Brandy 36%

“ Brandy “ ist die englische Bezeichnung für Branntwein und benennt in englischsprachigen Ländern auch die bei uns als Weinbrand und Cognac bekannten Produkte.
Der typische Brandy kommt heute aber aus Spanien und Portugal, wo durch die Verwendung spezieller südeuropäischer Traubensorten ein besonders weicher, leicht süßlich schmeckender Branntwein erzeugt wird.

Cachaça 41%

Cachaça ist ein Zuckerrohrbrand aus Brasilien, der direkt aus dem Saft des Zuckerrohrs hergestellt wird. Sein weicher Geschmack und das milde Aroma sind typisch für den Cachaça.
Eines der bekanntesten Cachaça-Produkte, das auch in Deutschland nahezu überall erhältlich ist, ist der hellgelbe, klare Pitú.

Campari 25%

Im Jahre 1867 kreierte der Mailänder Gastwirt Caspar Davide Campari seinen Bitterbranntwein, der heute zu den bekanntesten Aperitifgetränken der Welt zählt.
Nach einem immer noch streng gehüteten Rezept werden die Schalen von Zitrusfrüchten mit verschiedenen Kräutern versetzt und zu dem rubinroten, würzigen, herbsüßen Campari verarbeitet.

Canadian Whisky 40%

Kanadischer Whisky hat von allen Whiskytypen den zartesten, leichtesten Geschmack.
Ausgangsprodukte sind – wie auch für den amerikanischen Bourbon – hauptsächlich Roggen und Mais. Durch die Lagerung in frischen Eichenholzfässern bleibt der zweifach gebrannte Canadian Whisky von sehr heller Farbe und eignet sich hervorragend für die Verwendung in Mixgetränken.

Champagner 12%

Die exklusive Bezeichnung „Champagner“ dürfen nur solche Schaumweine tragen, deren Trauben innerhalb eines exakt abgegrenzten Gebietes rund um die französische Stadt Reims angebaut wurden. Champagner wird nach einem bestimmten Verfahren ausgebaut – der “ méthode traditionelle champenoise “ und reift in der gleichen Flasche, in der er auch in den Handel gelangt. Als Erfinder des Champagners gilt übrigens ein sagenhafter Benediktinermönch mit Namen Dom Pérignon .
Anstelle des teuren Champagners kann in den meisten Rezepten zum Mixen aber auch ein trockener Sekt verwendet werden – der geschmackliche Unterschied verliert sich durch die Vermengung mit anderen Zutaten.

Cherry Brandy 30%

Kirschlikör aus Kirschsaft, Kirschwasser, Wasser, Weingeist und Zucker.

Cidre 4%

Cidre ist ein französischer Apfelwein, der nur aus frischen Äpfeln und ohne Zusatz von Wasser vor allem in der Bretagne und der Normandie erzeugt wird. Er dient außerdem als Ausgangsprodukt für die Herstellung von Calvados. Gibt es aber auch aus unseren Landen. Besonders zu empfehlen: Weisser Bock Hessen Cidre von Höhl.

Cinzano Bitter 22%

Ein herbsüßer Bitter-Aperitif aus Italien mit leuchtendroter Farbe. Cinzano Bitter kann pur „on the rocks“ ebenso getrunken werden wie in zahlreichen leckeren Longdrinks und Aperitifs.

Cointreau 40%

Cointreau ist ein französischer Zitruslikör, der seit der Mitte des 19. Jahrhunderts nach dem gleichen Rezept aus den Schalen bitterer Antillen-Orangen destilliert wird. Während der Lagerung erhält das Destillat seinen spezifischen Geschmack durch die Vermischung mit einem besonderen Zuckersirup.

Cream of Coconut

In Dosen abgefüllt ist Cream of Coconut – flüssige, eingedickte Kokosmilch – in fast jedem Supermarkt erhältlich.
Statt der Cream of Coconut kann in den meisten Rezepten auch Kokossirup verwendet werden.

Creme de Bananes 25%

Dickflüssiger, süßer, gelber Fruchtaromalikör aus reifen Bananen. Erhältlich zum Beispiel von Bolsoder Monin.

Creme de Cacao (braun) 25%

Dieser dunkle Kakaolikör wird aus gerösteten und geschroteten Kakaobohnen unter Beigabe von Vanille hergestellt.

Creme de Cacao (weiß) 25%

Die hellere Variante des Kakaolikörs schmeckt ein wenig süßer als der braune Creme de Cacao, basiert aber ebenfalls auf Kakaobohnen und Vanille.

Creme de Cassis 16%

Aus dem Saft schwarzer Johannisbeeren wird der aus Dijon (Frankreich) stammende Creme de Cassis hergestellt. Durch seine dunkelrote Färbung eignet er sich – wie im weltbekannten Kir Royal (mit Champagner vermischt) – hervorragend als farbgebende Zutat in Mixgetränken aller Art.

Curaçao Orange 30%

Orangenlikör aus den Schalen einer bestimmten Pomeranzenart. Der Name ist von der westindischen Insel Curaçao abgeleitet, wo diese spezielle Bitterorangen früher vorwiegend geerntet wurden.
Curaçao Orange wird auch unter der Bezeichnung „Red Orange“ vertrieben.

Curaçao Triple Sec 35%

Der Curaçao Triple Sec ist ein besonders trockener Ausbau eines Orangenlikörs aus den Schalen einer bestimmten Pomeranzenart (Bitterorangen). Gegenüber den bekannten Blue Curaçao und Curaçao Orange weist der Triple Sec einen mindestens 5 % höheren Alkoholgehalt auf.

Dubonnet 40%

französischer Aperitif auf Weinbasis, der unter anderem Chinarinde enthält. Bevor der Dubonnet – als weiße und rote Variante – in den Handel gelangt, muß er mindestens zwei Jahre gelagert worden sein.

Escorial (grün) 56%

Kräuterlikör, der mit 42 % Alkohol auch als Escorial gelb erhältlich ist.

Galliano 35%

Der seit 1896 produzierte “ Liqoure Galliano “ erhält seine auffallende gelbe Farbe und seinen eigenwilligen Geschmack von über 70 verschiedenen Kräutern. Er ist nicht nur durch die extravagante Flaschenform ein Blickfang jeder Bar, sondern eignet sich auch hervorragend für Mixkreationen mit Säften, Sahne und anderen Likören.

Gin 38%

Wacholderschnaps, auch als Genever bekannt, dem während eines mehrfachen Destillationsprozesses Wacholder, Koriander und weitere Gewürze, Aromen und Kräuter zugesetzt werden.
Als englisches Nationalgetränk war der Gin im 18. Jahrhundert so beliebt, dass er eine ernsthafte Bedrohung der nationalen Zurechnungsfähigkeit darzustellen begann.

Ginger Ale

Trotz der namentlichen Verwandschaft mit dem Ale, einer vor allem im Großbritannien sehr beliebten Biersorte, handelt es sich beim Ginger Ale um eine alkoholfreie, ingwerhaltige Limonade (engl. “ ginger“=Ingwer ). Ginger Ale hat typischerweise eine hellbraune Färbung und ist leicht mit Kohlensäure versetzt.

Grand Marnier 40%

Bei Grand Marnier handelt es sich um einen aus Frankreich stammenden Likör, der aus den getrockneten Schalen karibischer Bitterorangen destilliert wird. Neben Zuckersirup wird dem Destillat auch Cognac zugesetzt, so daß der Grand Marnier im Vergleich mit anderen Orangenlikören – z.B. Cointreau – einen sehr eigenständigen Geschmack aufweist.

Grenadinesirup

Grenadinesirup oder kurz Grenadine ist eine leuchtendrote Sirupmischung mit Granatapfelgeschmack. Da Grenadine in vielen Cocktails nur als „Färbemittel“ benötigt wird, eignen sich ersatzweise oft auch Himbeer-, Erdbeer-, Cassis- oder Preiselbeersirup.

Kaffeelikör 25%

Bei Grand Marnier handelt es sich um einen aus Frankreich stammenden Likör, der aus den getrockneten Schalen karibischer Bitterorangen destilliert wird. Neben Zuckersirup wird dem Destillat auch Cognac zugesetzt, so daß der Grand Marnier im Vergleich mit anderen Orangenlikören – z.B. Cointreau – einen sehr eigenständigen Geschmack aufweist.

Kaffeelikör 25%

Kaffeelikör ist ein Emulsionslikör, der aus gerösteten und gemahlenen Kaffeebohnen ohne Beigabe weiterer Aromastoffe hergestellt wird.
Daneben werden zahlreiche Variationen angeboten, die durch Hinzufügung von Sahne (Markennamen: Sahne-Mokka, Kaffee mit Sahne), Kräuter und Vanille ( Tia Maria) oder sogar Tequila ( Kahlua ) vefeinert wurden.

Kahlúa 26%

Kahlúa ist ein dunkelbrauner mexikanischer Likör aus Kaffeebohnen und Tequila. Nach einem überlieferten Geheimrezept wird der Likör unter Zusatz von Kräutern und Vanille hergestellt; er zeichnet sich durch einen einzigartigen kräftig-süßen Kaffeegeschmack aus.

Kokosnußlikör 20%

Die Basis des Kokosnußlikörs – oder kurz auch Kokoslikör genannt – ist die Milch der tropischen Kokosnuß . Die meisten der Produkte werden in Mittel- und Südamerika hergestellt, wo die Kokospalme heimisch ist. Im Fachhandel erhält man sowohl sahnige Kokosnußliköre (wie den bekannten Batida de Coco ) als auch klare Produkte (z.B. Coco Ribe ). Für die Verwendung als Mixzutat eignen sich beide Varianten in gleicher Weise.

Kokossirup

Nahezu alle Siruphersteller haben auch einen Kokossirup im Angebot, der aus Kokosmilch, Wasser und Zucker gewonnen wird.
Kokossirup kann in der Bar bei nahezu jedem Rezept durch Cream of Coconut , das ist in Dosen abgefüllte eingedickte Kokosmilch, ersetzt werden.

Korn 38%

Für die Herstellung von Kornbranntwein werden ausschließlich Buchweizen, Gerste, Hafer, Roggen und Weizen verwendet. Ursprünglich als medizinisches Spezifikum angeboten, gehört Korn heute im deutschsprachigen Raum zu den meistverkauften Spirituosen überhaupt.

Lime Juice

Lime Juice wird aus dem Saft westindischer Limetten durch Zugabe von Wasser und Zucker hergestellt. Mit seinem paradiesisch-fruchtigen Geschmack bildet Lime Juice eine wichtige Grundlage vieler Mixgetränke. Der bekannteste Lime Juice wird unter dem Namen “ Rose’s Lime Juice“ vertrieben und ist überall im gutsortierten Fachhandel erhältlich.

Limettensirup

Limettensirup wird aus Limettensaft durch Beigabe von Wasser und Zucker hergestellt. Er ist erheblich süßer und dickflüssiger als der verwandte “ Lime Juice“.

Mandelsirup

Mandelsirup weist eine milchig-trübe Färbung auf und hat einen außerordentlich intensiven, aromatischen Geschmack.
Nach seinen englischen bzw. italienischen Namen findet er sich in Rezepten auch schon einmal als “ Orgeat “ oder “ Orzata “ wieder.

Maracujalikör 25%

Auch aus dem Saft der Maracuja (Passionsfrucht) werden verschiedene Liköre hergestellt: Der bekannteste unter ihnen ist der Jambosala , der nahezu überall erhältlich sein dürfte.

Maracujasirup

Der aus Maracujasaft, Zucker und Wasser hergestellte tropische Sirup ist für die Zubereitung exotischer Drinks eine wichtige Zutat. Maracujasirup wird von verschiedenen Herstellern produziert und ist nahezu überall erhältlich.

Orange-Bitter 40%

mit Gin vermischter Extrakt aus Pomeranzenschalen. Zum Aromatisieren vieler Drinks meist als „Spritzer“ ( dash ) benötigt.

Peach Brandy 30%

Peach Brandy (zu deutsch Pfirsichlikör) ist ein wasserheller Fruchtaromalikör, der aus frischem Pfirsichsaft und Bittermandelöl hergestellt wird.

Pernod 40%

Pernod ist eine Anisspirituose auf rein pflanzlicher Basis. Die wichtigsten Bestandteile sind ein Destillat aus Sternanis und eine Kräuteressenz.
Insbesondere in Frankreich wird Pernod auch gerne mit Wasser im Verhältnis 1:5 gemischt getrunken.

Pfefferminzsirup

Der zumeist grüne Pfefferminzsirup hat einen sehr eigenwilligen und durchdringenden Geschmack; wie mit allen Sirupen sollten Sie auch mit dem Pfefferminzsirup im Zweifelsfall lieber sparsam umgehen, denn in den meisten Fällen genügen wenige Tropfen für den beabsichtigten geschmacklichen oder farblichen Effekt.
Der zumeist grüne Pfefferminzsirup hat einen sehr eigenwilligen und durchdringenden Geschmack; wie mit allen Sirupen sollten Sie auch mit dem Pfefferminzsirup im Zweifelsfall lieber sparsam umgehen, denn in den meisten Fällen genügen wenige Tropfen für den beabsichtigten geschmacklichen oder farblichen Effekt.

Portwein (rot) 19%

Portwein ist eine portugiesische Spezialität, für die der Wein von bis zu 20 Rebsorten vermischt und mit einem Weindestillat versetzt wird. Auf diese Weise in seiner Gärung gehemmt, entwickelt der Portwein seinen eigentümlichen Charakter bei der Reifung in Eichenholzfässern.

Preiselbeersirup

Diesen Sirup aus dem Saft von Preiselbeeren, Wasser und Zucker erhalten Sie im Reformhaus. Er ist von dunkelroter Farbe, sehr süß und kann in den meisten Rezepten z.B. auch durch Grenadine- oder Himbeersirup ersetzt werden

Rotwein 11%

Wählen Sie für die Verwendung in Mixgetränken einen Rotwein aus, der ihrem Geschmack entspricht. Trockene Weine mit einem weniger intensiven Eigengeschmack sind im Zweifelsfall etwas besser geeignet, weil sie das Aroma der anderen Zutaten nicht so stark überdecken.

Rum (braun) 38%

Rum ist ein Branntwein aus Zuckerrohr, der bereits seit dem 16. Jahrhundert in Europa hergestellt wird. Heute stammt ein Großteil der Weltproduktion an Rum von den Antillen, einer Gruppe der Westindischen Inseln.
Der im Handel erhältliche „echte braune Rum“ ist auf Trinkstärke herabgesetzter Originalrum. Seine Farbe hat er vom Holz der Lagerfässer oder von zugesetzter „Zuckercouleur“ (braunem Zuckersirup).
Wegen seiner kräftigeren Aromas eignet sich brauner Rum besonders bei Heißgetränken besser als Grundstoff als die ebenfalls angebotene hellere, weiße Variante.

Rum (hochprozentig) 75%

In den Haupterzeugerländern von Rum (Kuba, Jamaica, Haiti etc.) wird der sogenannte Originalrum mit Alkoholgehalten zwischen 65 und 80 % hergestellt. Er wird unverschnitten und ohne Verdünnung mit Wasser beim Hersteller abgefüllt und direkt exportiert.Eine weit verbreitete und gut erhältliche Marke ist z.B. der „Captain Morgan“ Rum.
Wegen des starken Eigengeschmacks sollte auf die Verwendung des österreichischen „Strohrums“ bei der Zubereitung von Mixgetränken verzichtet werden.

Rum (weiß) 38%

Weißer Rum hat einen erheblich zarteren Geschmack als der „echte braune“ Rum. Er eignet sich daher zum Mixen vielfach besser, denn er überdeckt das Aroma der anderen Zutaten nicht so stark.
Der bekannteste weiße Rum ist der beliebte „Bacardi Light-Dry“. Zum Mischen in Drinks kann aber auch eine andere Marke verwendet werden, die zumeist erheblich günstiger angeboten werden als der Marktführer.

Southern Comfort 40%

Der mit Pfirsisch, Orange und Kräutern aromatisierte Whiskey-Likör auf Bourbon-Basis gehört zu den „Allroundern“ in jeder Bar: Er wird genauso gerne „on the rocks“ getrunken wie mit Ginger Ale oder Orangensaft zum Longdrink vermischt. Da der Southern Comfort sich hervorragend mit nahezu allen Spirituosen verträgt, eignet er sich auch ideal als Grundlage für phantasie- und geschmackvolle Mixgetränke.

Tequila 38%

Tequila ist der Name einer kleinen Stadt in der mexikanischen Provinz Jalisco. Hier ist der Mittelpunkt des Hauptanbaugebietes einer bestimmten Agavenart (Blauagave), aus der die Mexikaner den Rohstoff für ihr Nationalgetränk gewinnen: Tequila.
Der gleich nach der Destillation in Flaschen abgefüllte weiße Tequila ist hierzulande die bekannteste Form. Daneben existiert noch der Tequila Gold, dem eine ein- bis dreijährige Lagerung in Eichenfässern eine dunklere Färbung und ein schwereres Aroma verleihen. Der bekannteste ist wohl der von Sierra .

Vermouth bianco 15%

Diese Spezialität aus Italien und Frankreich wird durch das Versetzen von Wein mit Alkohol, Kräutern, Zucker, Wasser und anderen Zusatzstoffen hergestellt. Neben der Verwendung in Mixgetränken wird der Vermouth auch gerne als Aperitif pur oder „on the rocks“ getrunken.
Ein bekannter Vertreter ist der Martini bianco, es sind aber eine ganze Reihe weiterer Marken am Markt verfügbar.

Vermouth dry 18%

Vermouth (diese internationale Schreibweise hat sich gegen den deutschen „Wermut“ durchgesetzt) ist ein mit Alkohol, Kräutern, Zucker, Wasser und manchmal sogar Karamel versetzter Wein. Er stammt fast ausschließlich aus Frankreich und Italien.
Trockener oder sehr trockener Vermouth – dry bzw. extra dry – darf maximal 40 g Zucker haben und weist gegenüber den süßeren Vermouthsorten einen höheren Alkoholgehalt auf.
Bekanntester Vertreter ist wohl der „Martini Extra Dry „.

Vermouth rosso 15%

Vermouth (Wermut) ist mit Kräutern, Alkohol, Zucker und Wasser versetzter Wein.
Bekannte Marken des roten Vermouths sind z.B. Cinzano Rosso oder Martini Rosso .

Weinbrand 38%

Weinbrand ist die deutsche Bezeichnung für aus Wein gebrannte Branntweine. Hinsichtlich des Herstellungsverfahrens entspricht der Weinbrand dem französischen Cognac; da die Produktion von Weinbrand aber nicht auf ein bestimmtes Anbaugebiet beschränkt ist, ist im Handel eine erheblich größere Bandbreite auch unterschiedlicher teurer Produkte erhältlich als beim Cognac.
Bei der Zubereitung von Mixgetränken kann in Ermangelung von Cognac daher auch auf Weinbrand zurückgegriffen werden.

Whiskey (Irish) 40%

Auch in Irland kann der Whiskey – ähnlich wie der Scotch im benachbarten Schottland – auf eine lange Tradition als Nationalgetränk zurückblicken. Bereits im dreizehnten Jahrhundert sollen die ersten Destillerien betrieben worden sein.
Der geschmackliche Unterschied zum typischen Scotch kommt dadurch zustande, daß in Irland zur Herstellung des Whiskeys eine Mischung aus gemälzter und ungemälzter Gerste, Hafer, Weizen und Roggen verwendet und statt über dem Torffeuer über reinem Kohlefeuer gebrannt wird.

Wodka 40%

Wodka, was auf Russisch nichts anderes als „Wässerchen“ bedeutet, ist ein in der Regel farbloser, klarer und reiner Branntwein aus Getreide und/oder Kartoffeln.
Mittlerweile sind zahlreiche verschiedene Wodkasorten auf dem Markt, die zum Teil mit so exotischen Zutaten wie Schlehen, Sherry, Limetten oder Büffelgras aromatisiert werden.
Wodka wird insbesondere in seinen Herkunftsländern auch gerne pur getrunken, er sollte dann aber eiskalt serviert werden.

Worcestersauce

Die Worcester- oder Worcestershiresauce ist eine dunkelbraune, nach einem indischen Rezept zubereitete, pikante Würzsauce. Sie enthält unter anderem Chili, Essig, Melasse, Sojasauce und tropische Gewürze.

Zuckersirup

Der Sirup aus verflüssigtem Zucker ist eine der wichtigsten Zutaten in der Bar. Er wird oft auch als „Läuterzucker“ oder „flüssiger Rohrzucker“ bezeichnet und von verschiedenen Anbietern in den unterschiedlichsten Qualitäten angeboten.
Zuckersirup können Sie auch ohne großen Aufwand selbst herstellen: Rühren Sie 1 kg Zucker in 1 Liter kochendes Wasser ein. Lassen Sie die Zuckerlösung weiterkochen, bis die von Ihnen gewünschte Konsistenz erreicht ist – je länger die Zuckerlösung kocht, desto dickflüssiger wird auch der Sirup. Der fertige Sirup wird in Flaschen abgefüllt und kühl und dunkel aufbewahrt.